20 Jan

Popmusik 2010

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Größe Berühmtheiten der Popmusik sorgten auch im Jahr 2010 für eine Menge Skandale. Aber auch die Musik kam nicht zu kurz. Von traumhaftschönen Baladen, wie z.B. “Run” von Leona Lewis bis hin zu Partykrachern, die zum Tanzen einladen, wie z.B. Taio Cruz mit “Dynamite”.
Eine sehr schöne, gefühlvolle Balade erschien von Israel Kamakawiwo Ole. Der Hit “Somewhere Over the Rainbow” war wochenlang auf Platz 1 der deutschen top 100 Charts. Aber auch in den mp3 Charts war der Song vorerst nicht mehr weg zu denken. Das traurige ist nur, dass Iz bereits seit 13 Jahren Tod ist und den Erfolg seines Songs, den er vor 17 Jahren sang garnicht mehr miterleben kann. Er verstarb am 26. Juni 1997 an den Folgen seiner Fettleibigkeit. Er wog zuletzt über 340 kg.

Viel zu hören gab es 2010 auch von Lady Gaga. Ihr Album “The Fame Monster (8-Track)”, das am 22.10.2010 erschien, war ein riesen Erfolg und wurde zum bestverkauftesten Album des Jahres. Ihre Single “Alejandro” bekam vorab ein erbärmliches Feedback von Radio-Programmdirektoren und doch wurde der Song zu einem Sommerhit, da er alles beinhaltet, was einen Lady Gaga-Welthit auszeichnet und zwar fantastische Beats, einen Refrain, den man nie mehr vergisst und ein unglaublich heißes Video. Eine weitere Single, die Lady Gaga veröffentlichte, war “Telephone” und zwar zusammen mit Beyoncé. Außerdem ist zu erwähnen, dass Lady GaGa vom Musiksender MTV zur Frau des Jahres 2010 gekürt wurde.

2010 war zweifelsohne das Erfolgsjahr für die Popgruppe “Unheilig”. Das Album “Große Freiheit” erschien am 19.02.2010 und wurde der Gipfelstürmer der deutschen Album Charts. Erfolgreiche Singles von Unheilig waren “Geboren um zu leben” und “Unter deiner Flagge”. Außerdem veröffentlichten sie Ende des Jahres eine Winteredition des Albums “Große Freiheit” mit dem Hit “Winter”, bei dem die Stimme des “Grafen” wunderschön zur Geltung kommt.

Immer beliebter, vorallem bei jungen Menschen, wird Youtubemusic. Hier kann man sich neuste Singles anhören und bekommt auch gleich das Video dazu geboten.

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03 Nov

Geschichte der Popmusik

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Für Popmusik überhaupt geeignete Definitionen zu finden ist schon keine einfache Angelegenheit. Die teils schwammigen Abgrenzungen der Begriffe „Popmusik“ und „populäre Musik“ sind schon unter Wissenschaftler umstritten. Meistens wird unter Popmusik jedoch eine Musikrichtung verstanden, deren Entwicklung in den 1950er Jahren ihren Anfang nahm. Die „Väter“ der modernen Popmusik sind Rock ‘n’ Roll, Beat und Folk. Besonders im anglo-amerikanischen Raum wurden diese Musikrichtungen weiterentwickelt, mit Hilfe moderner Tontechnik und zeitgemäßen Massenmedien fand die Musik besonders in der Jugendkultur viele Anhänger. Bis in die 80er Jahre blieb Popmusik ein weitgehend jugendkulturelles Phänomen. Erst in diesem Jahrzehnt entwickelte sich Popmusik zum in allen Bevölkerungsschichten angesehenen Kulturbestandteil.

Inzwischen meint „Pop“ weniger die Musik einer bestimmten Musikrichtung als viel mehr allgemein für den Mainstream produzierte massentaugliche Musik. Dabei kann sie verschiedene aktuelle Musikstile beinhalten. Um das ganze für den Massenmarkt tauglich zu machen, nimmt man den Ursprungsstilen jedoch in der Regel etwas die „Härte“ oder die Komplexität. So wird Rockmusik zum Pop-Rock, harte Gitarrenklänger verschwinden, die Musik wird melodiöser. Kritiker sprechen mitunter auch von Kitsch. Auch mit anderen Richtungen wie Jazz und Rap wird ähnlich verfahren – für den Massenmarkt ungewohnte Musikelemente werden entfernt. Meist zeichnet sich Pop durch eine eher einfache Harmonik und insbesondere eingängige Melodien aus. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von kommerziell ausgerichteter Musik – schließlich ist Popmusik das Produkt einer auf den Massenmarkt ausgerichteten Musikindustrie, die nicht umsonst diesen Namen trägt.

Der Begriff „Populäre Musik“ umfasst im Unterschied zur Popmusik auch weitere Genres, die einem weiteren Publikum zugänglich sind, wie zum Beispiel Schlager, Filmmusik oder Musicals. Allgemeiner passt hier auch der Begriff „Unterhaltungsmusik“. Künstlerisch anspruchsvolle Musik, insbesondere aus dem Bereich Klassik, wird abgrenzend als „Ernste Musik“ bezeichnet.
Diese Unterscheidungen sind jedoch erst in den letzten Jahrzehnten entstanden, als Musik allgemein einen höheren Vermarktungsgrad erreichte, und nach wie vor nicht in allen Ländern so üblich.

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10 Dec

Das ist Popmusik

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Grundlegend ist Pop eine Musik, die unterhalten soll, in ihrer Einfachheit besticht und daher von möglichst vielen Menschen gehört wird. Die Melodie eines guten Popsongs ist gelungen, wenn sie eingängig ist, die Harmonien empfindet die Mehrheit angenehm, der Rhythmus ist durchgängig. Seit der Zeit des Swing, des Twists, dann der Discomusik soll gute Popmusik zum tanzen auffordern und die Menge begeistern.
Doch trotz der gemäßigten „Mittellage“ – des Mainstreams – im Stil der Popmusik  existieren gestandene Musiker, die eine gewisse Originalität für sich in Anspruch nehmen und sich seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt behaupten. Fern vom Einheitsbrei eines sich wiederholenden Genres, bietet Popmusik zuweilen immer auch Überraschungen, ohne ins Extreme zu gehen. Wie erfolgreich ein Popsong ist, entscheidet der CD-Käufer beziehungsweise mehr und mehr der Konzertgänger.

Stilbildende Entwicklung
Obwohl die Richtung der leichten Unterhaltungsmusik vorgegeben war, konnten im Laufe der vergangenen 40 Jahre neue Stile wachsen, die es bestimmten Musikern ermöglichte, ihre eigene, z.b. politische Weltanschauung einzubringen. Dazu zählen legendäre Stars wie Jimi Hendrix, John Lennon und Bob Dylan. Populär ist auch heute eine gewisse gesellschaftskritische Haltung in der Musik, die den Zeitgeist widerspiegelt. Mit Musik wird wie in keinem anderen kulturellen Bereich, ein Lebensgefühl zum Ausdruck gebracht.

Trends der Popmusik
Nach der Generation Flower-power in den sechzigern und der Disco-Welle der 70er Jahre ist der Rap ein gutes Beispiel einer Milieu-Studie. Denn der Rap wurde in den Vororten amerikanischer Städte vornehmlich von schwarzen Jugendlichen entwickelt, die in der Musik einen Ausdruck ihres Lebensgefühls fanden. Die Medien, immer auf Trendsuche, griffen den Rap auf, dessen Wurzeln bis zum Rhythm and Blues reichen, und erhoben ihn zum internationalen Musikstil auch im Bereich der Mode.
Mittlerweile ist der Markt der Massenware umkämpft genug, um z.B. Nischenstile wie Gothik ans Tageslicht zu bringen, was bedeutet, dass Produzenten Förderungswille zeigen und lediglich eine kleine Zielgruppe bedienen, statt verzweifelt um die Vermarktung neuer Talente des Mainstreams zu kämpfen. Dass heißt, meistens lassen sie den Hauptmarkt nicht aus den Augen und produzieren andere Musikstile eher nebenbei.

Pop populär
Das „Pop“ eine Abkürzung von „populär“ sei, kann nicht bewiesen werden. Als Ansicht hat es seine Berechtigung. Stärkstes Gegenargument liefert die Erklärung im Musiklexikon des Brockhaus, wonach der Begriff Pop als Abkürzung von „populär“ seine vielfältige Bedeutung verlöre, denn der mitschwingende Protest, Kunstanspruch und die Extravaganz der Silbe gingen verloren.

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