Sharon Corr

Das ist Popmusik

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Grundlegend ist Pop eine Musik, die unterhalten soll, in ihrer Einfachheit besticht und daher von möglichst vielen Menschen gehört wird. Die Melodie eines guten Popsongs ist gelungen, wenn sie eingängig ist, die Harmonien empfindet die Mehrheit angenehm, der Rhythmus ist durchgängig. Seit der Zeit des Swing, des Twists, dann der Discomusik soll gute Popmusik zum tanzen auffordern und die Menge begeistern.
Doch trotz der gemäßigten „Mittellage“ – des Mainstreams – im Stil der Popmusik  existieren gestandene Musiker, die eine gewisse Originalität für sich in Anspruch nehmen und sich seit Jahrzehnten erfolgreich am Markt behaupten. Fern vom Einheitsbrei eines sich wiederholenden Genres, bietet Popmusik zuweilen immer auch Überraschungen, ohne ins Extreme zu gehen. Wie erfolgreich ein Popsong ist, entscheidet der CD-Käufer beziehungsweise mehr und mehr der Konzertgänger.

Stilbildende Entwicklung
Obwohl die Richtung der leichten Unterhaltungsmusik vorgegeben war, konnten im Laufe der vergangenen 40 Jahre neue Stile wachsen, die es bestimmten Musikern ermöglichte, ihre eigene, z.b. politische Weltanschauung einzubringen. Dazu zählen legendäre Stars wie Jimi Hendrix, John Lennon und Bob Dylan. Populär ist auch heute eine gewisse gesellschaftskritische Haltung in der Musik, die den Zeitgeist widerspiegelt. Mit Musik wird wie in keinem anderen kulturellen Bereich, ein Lebensgefühl zum Ausdruck gebracht.

Trends der Popmusik
Nach der Generation Flower-power in den sechzigern und der Disco-Welle der 70er Jahre ist der Rap ein gutes Beispiel einer Milieu-Studie. Denn der Rap wurde in den Vororten amerikanischer Städte vornehmlich von schwarzen Jugendlichen entwickelt, die in der Musik einen Ausdruck ihres Lebensgefühls fanden. Die Medien, immer auf Trendsuche, griffen den Rap auf, dessen Wurzeln bis zum Rhythm and Blues reichen, und erhoben ihn zum internationalen Musikstil auch im Bereich der Mode.
Mittlerweile ist der Markt der Massenware umkämpft genug, um z.B. Nischenstile wie Gothik ans Tageslicht zu bringen, was bedeutet, dass Produzenten Förderungswille zeigen und lediglich eine kleine Zielgruppe bedienen, statt verzweifelt um die Vermarktung neuer Talente des Mainstreams zu kämpfen. Dass heißt, meistens lassen sie den Hauptmarkt nicht aus den Augen und produzieren andere Musikstile eher nebenbei.

Pop populär
Das „Pop“ eine Abkürzung von „populär“ sei, kann nicht bewiesen werden. Als Ansicht hat es seine Berechtigung. Stärkstes Gegenargument liefert die Erklärung im Musiklexikon des Brockhaus, wonach der Begriff Pop als Abkürzung von „populär“ seine vielfältige Bedeutung verlöre, denn der mitschwingende Protest, Kunstanspruch und die Extravaganz der Silbe gingen verloren.

Dieser Beitrag wurde am Thursday, 10. December 2009 um 14:53 Uhr veröffentlicht und wurde unter der Kategorie Uncategorized abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS-Feed verfolgen. Du hast die Möglichkeit einen Kommentar zu hinterlassen, oder einen Trackback von deinem Weblog zu senden.

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